Südamerika – Höhepunkte

Fluganreise – 18 Tage

Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien. Anden-Hochgefühl und die Suche nach den Wurzeln der Inkas in Machu Picchu. Heiliger Titicacasee, Gold und Götter, Altäre und farbsatte Landschaften. Schweigende Altertümer und lachende Menschen. Hoffen auf WM-Siege und gerechtes Wirtschaftswachstum für alle. Koloniale Schätze und kulinarische Köstlichkeiten. Rio de Janeiro und Buenos Aires: Lateinamerika für Zeitreisende mit großem Appetit auf einen reichhaltigen Kontinent. Das wäre dann alles - außer gewöhnlich!

Flugpauschalreise

18 Tage/15 Nächte
ab/bis Frankfurt

pro Person

ab € 5.190

Veranstalter

Studiosus

Unsere Leistungen

Eingeschlossene Leistungen

Flugpauschalreise

  • Linienflug (Economy) mit LAN Airlines von Frankfurt nach Lima und zurück mit TAM von Rio de Janeiro
  • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
  • Zwischenflüge (Economy) lt. ReiseverlaufFlug-/Sicherheitsgebühren (ca. 155 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • 15 Übernachtungen, Hotels meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 8. und 12. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 6., 10., 13. und 15. Tag nur Frühstück

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Lima
  • Abendessen in typischen Restaurants am 3., 11. und 16. Tag
  • Mittagessen in typischen Restaurants am 8. und 12. Tag
  • Zugfahrt mit dem Vistadome (Panoramawagen) nach Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Eintrittsgelder (ca. 230 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Bei Reisebeginn bis einschließlich 31.12.2013: Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 150 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Flug nach Südamerika

Individuelle Anreise nach Frankfurt und abends Flug mit LAN Airlines nach Madrid oder Flug mit Iberia von München, Düsseldorf oder Berlin nach Madrid. Spätabends gemeinsamer Weiterflug mit LAN Airlines Richtung Südamerika (ab Madrid nonstop, Flugdauer ca. 12 Std.).

2. Tag: Bienvenidos - willkommen!

Tosend begrüßt uns Perus Hauptstadt. Hupend ächzen Autokolonnen durch die Stadt, auf dem Meer sausen Surfer leichtfüßig der nächsten Welle entgegen. Koloniale Villen neben quirligen Shoppingmalls; schicke Geschäftsviertel und klapprige Vorstädte aus Müll liefern sich einen Wettbewerb der Kontraste. Entdecken Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter bei einem ersten Spaziergang das schicke Geschäfts- und Barviertel Miraflores. Am späten Abend treffen die Gäste des Ecuador-Vorprogramms im Hotel ein. Zwei Übernachtungen in Lima.

3. Tag: Lima gestern und heute

Die Stadtrundfahrt durch Lima zeigt: Altes frisch! Das Zentrum: UNESCO-Kulturerbe. Kolonialgebäude glänzen restauriert; immer wieder umgebaut, aber immer noch einzigartig - die Kathedrale. Man höre: Pizarro, der Alte, war nicht eben zimperlich mit den Inkas. Seine Goldgier trieb sie in den Untergang. Pizarros Namensvetter ist Fußballer, freut sich über viele Fans und verdient auch nicht schlecht. Im Gegensatz zu vielen Landsleuten, denen Staatspräsident Humala die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns versprochen hat. <ExtraTour> Im Archäologischen Museum eröffnet Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter die Welt der alt-peruanischen Kulturen. Schickes im Stadtteil Miraflores: Villen, Parks, Pazifikblick. Am Abend gibt es peruanische Köstlichkeiten im Restaurant.

4. Tag: Im Heiligen Tal

Flug mit LAN Peru ins Herz des Inkareiches, nach Cuzco, auf 3400 m Höhe gelegen. Zur leichteren Höhenanpassung geht's gleich runter ins Urubambatal. Panflöten- und Quenaklänge im Bus, Aufwärmen fürs Hochland - „El cóndor pasa" am Originalschauplatz! Auf dem Land, Lebensbedingungen oft wie vorgestern, harte Arbeit, wenig Lohn. Sonntag – Markttag in Pisak. Oft von weit her kommen die Frauen auf den Gemüsemarkt. Probieren Sie reife Mangos oder feilschen Sie um die schönsten Webarbeiten. Wenn es dabei heiß wird: Lila Limo, auf Peruanisch Chicha morada, erfrischt! Voll bepackt mit Eindrücken fahren wir weiter zur Übernachtung im Heiligen Tal der Inkas auf 2860 m Höhe. 90 km. Tagesabspann: Kokatee im Hotelgarten?

5. Tag: Magisches Rätsel Machu Picchu

Von Ollantaytambo schlängelt sich die Schmalspurbahn in abenteuerlichen Kurven in Richtung magisches Machu Picchu (Fahrzeit ca. 1,5 Std.). Eine Zeitreise! Was erzählen die Ruinen über die Geschichte dieses magischen Ortes? Jede neue Erkenntnis scheint auch neue Rätsel aufzugeben. Sie haben Zeit, selbst nachzuforschen. Auf der Rückfahrt mit Bahn und Bus dürfen persönliche Untergangstheorien laut werden. Für Gesprächsstoff sorgt auch die notwendige Reglementierung der Besucherzahlen. Busstrecke 120 km. Zwei Übernachtungen in Cuzco.

6. Tag: Cuzco, Nabel der Welt

Einst Inkahauptstadt, heute UNESCO-Kulturerbe. Den Erdbeben hielten nur die inkaischen Grundmauern stand. So ruht auch die Dominikanerkirche auf dem alten Sonnentempel Coricancha. Die Kathedrale auf der Plaza de Armas schmückt ein delikates Bild: ein Meerschweinchen auf dem Abendmahlteller des Herrn. Als Zickzackbau für die perfekte Verteidigung präsentiert sich oberhalb der Stadt die alte Festungsanlage Sacsayhuamán. Zurück in Cuzco besuchen wir nach der Mittagspause das Schulprojekt „Kleine Menschen". Wie bildet man hier Straßenkinder unter schwierigen sozialen Bedingungen für die Zukunft aus? Schüler und Lehrer freuen sich auf uns und unsere Fragen. Nachmittags im Museo Inka überraschen uns Mumien im Korbgeflecht. Ihr Reiseleiter kennt die Geschichten dazu. <ExtraTour> Tipp für die Stärkung am Abend: Vielleicht wollen Sie Alpaka-Steak probieren?

7. Tag: Am Himmel entlang zum Titicacasee

Die Fahrt durchs Vilcanota-Massiv - ein Superlativ! Als kleine Schwester der Sixtinischen Kapelle empfängt uns ihre Andenversion in Andahuaylillas. Danach geben die Ruinen von Raqchi Rätsel auf. Auf 4350 m Höhe dann der geographische Höhepunkt unserer Reise, der La-Raya-Pass. Die Anden sind zum Greifen nah. Der Reiseleiter kennt die bittere Geschichte von Túpac Amaru II. Der gab einst den Auftakt zu indianischer Gegenwehr und endete gevierteilt. Schwierige Zeitgeschichte und nationales Trauma: das Erbe der Militärdiktatur und der Terrorgruppe „Leuchtender Pfad". Aktuelle Probleme wie die Erhöhung von Gas- oder Transportpreisen werden demokratisch, mit Nachdruck und gelegentlichen Straßenblockaden gelöst. 350 km. Zwei Übernachtungen am Titicacasee in 3800 m Höhe.

8. Tag: Titicaca - heiliger See der Inkas

Einen ganzen türkisblauen Tag lang schimmert der höchstgelegene See der Welt für uns. Ein Boot trägt uns zu den Uru-Indianern. Ein seit Jahrhunderten existierendes, kleines Binsen-Venedig! Schwimmende Inseln, Häuser, Boote - alles aus Binsengras. Und es hält! Die Isla Taquile entpuppt sich als paradiesische Strickstube. Hier klappern die Männer mit den Nadeln. Nicht etwa aus emanzipatorischen Gründen! Der Glaube sagt: Müßiggang ist aller Laster Anfang, und darum muss man(n) selbst beim Laufen produktiv sein. <ExtraTour>

9. Tag: Tiahuanaco und La Paz

Den Titicacasee im Blick fahren wir nach Bolivien. Kleinod am Weg ist die Dorfkirche von Pomata mit ihrer in Stein gemeißelten Bildwelt. Hinter der Grenze: Tiahuanaco (UNESCO-Kulturerbe), Sonnentor der Präinkas, wichtigste Grabungsstätte Boliviens, Tor zu den Ahnen. Weiter nach La Paz. Uns stockt der Atem beim Blick in den Talkessel von La Paz, der mit 3640 m höchstgelegenen Großstadt der Welt. Und abends beste Aussicht: Wir dinieren im Dachrestaurant unseres Hotels, über den Lichtern der Großstadt. 195 km. Zwei Übernachtungen im Zentrum von La Paz.

10. Tag: La Paz, das Herz Boliviens

Die Metropole. Wir lassen uns im Miteinander von Tradition und Moderne treiben. Im Prunkpalast der Regierung amtiert der erste indianische Präsident, Evo Morales. Kathedralenzauber und indianische Märkte mit säckeweise Kokablättern. Alles legal, illegal ist nur das Derivat Kokain, das einen ganzen Kontinent in Atem hält. In El Alto treffen wir Jugendliche und Frauen eines Sozialprojekts und unterhalten uns bei Selbstgebackenem über Alltagssorgen, Hoffnungen und Chancen. Der Nachmittag: kolonial schön! Wir schlendern durch die Calle Jaén. Bunte Häuser, einladende Cafés und kleine Museen.

11. Tag: Nach Argentinien

Flug mit BOA über Cochabamba nach Buenos Aires - Kontrastprogramm zum Hochland! Zeiten- und Tempowechsel! Glastürme und Steinpaläste. Hier pulsiert das Leben in den Straßenadern der Stadt, beruhigt sich in eleganten Kaffeehäusern, glänzt mit eindrucksvoller Architektur und attraktiven Geschäften. Wir lassen uns mitziehen und dazu am Abend richtig verwöhnen. Mit argentinischen Steaks und einem guten Tropfen aus Mendoza in einem Restaurant. Drei Übernachtungen in Buenos Aires.

12. Tag: Tangometropole Buenos Aires

Buenos Aires zeigt ein edles Antlitz. Wir erforschen es heute eingehend. Tango unter freiem Himmel, Cafés, Lebensfreude. Mächtigste Frau der Nation: Cristina Kirchner; bekommt sie die Inflation in den Griff? Oder lenkt sie mit erneuter Diskussion um die Falkland-Inseln davon ab? Beeindruckend sind die Madres der Plaza de Mayo: Jeden Donnerstag umrunden die Mütter, deren Söhne und Töchter während der Militärdiktatur verschwanden, stumm den Platz. Der Schmerz über Verluste und Lügen aus der Zeit der Militärdiktatur ist spürbar - auch vor der Casa Rosada, dem rosafarbenen „Weißen Haus" Argentiniens. Mittags stärken wir uns mit Empanadas und Gegrilltem. Dann Szenenwechsel: Im Hafenviertel La Boca wurde der Tango geboren. Hier geben sich die Künstler ihrer Kunst hin; die Fans von Maradonas Club Boca Juniors ihren Hoffnungen. Ihr persönliches argentinisches Temperament können Sie abends bei einer Tangoshow testen (ca. 65 €).

13. Tag: Buenos Aires - Ihr Solo am Rio de la Plata

„Was gibt's, Buenos Aires?", fragt Evita im Musical. Heute tanzen Sie in Ihrer eigenen Show! Flanieren Sie doch durch Galerien und schauen Sie nach Kunst und Stars im Szeneviertel Palermo Hollywood! Dann vielleicht ins Jugendstilcafé Tortoni? Seit 150 Jahren die Adresse für den Café solo. Tango-CDs, Literatur? Ihr Reiseleiter kennt alle Adressen. Auch den Weg zu Evitas Grab auf dem Friedhof in Recoleta. Oder Sie machen eine Bootsfahrt durchs glitzernde Tigre-Delta (ca. 50 €). Über das Wasser per Fähre gelangen Sie auch in die Kolonialstadt Colonia (UNESCO-Kulturerbe) im Nachbarland Uruguay (ca. 250 €). Abends berät Ihr Reiseleiter Sie kulinarisch. Er weiß, wo es zum zarten Rind - Bife de Chorizo - einen köstlichen Wein aus der Malbec-Traube gibt. Sie wünschen Tango Argentino statt Angus Argentino? Der Reiseleiter kennt den idealen Schnupperkurs für Sie (ca. 80 €).

14. Tag: Flug nach Iguazú

Flug mit LAN Argentina zu den Wasserfällen von Iguazú (UNESCO-Naturerbe). <ExtraTour> Weiß stürzende Fluten, topasfarbene Wasserbecken, braun schäumender Fluss, üppige, subtropische Feuchtgebiete mit Blüten, Papageien und hin und wieder Nasenbären. Über Weg und Steg geht es auf argentinischer Seite durch paradiesische Zustände an den Fällen entlang. Danach überqueren wir die Grenze nach Brasilien.

15. Tag: Auf nach Rio de Janeiro!

Das Paradies von der brasilianischen Seite. Erst mal frühstücken und dann Sonne unter zarten Wassernebeln tanken. Bei unserem Spaziergang zur Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund, dürfte es nochmals stehende Ovationen für die gewaltigen Fälle geben. Nachmittags fliegen wir mit TAM von Iguazú nach Rio. Die Stadt putzt sich heraus für Fußball-WM und Olympia; die Armenviertel werden mit Militäreinsatz von kriminellen Banden „gesäubert". Zwei Übernachtungen in Rio an der Copacabana.

16. Tag: Blick vom Zuckerhut

Die Seilbahn hebt uns zum Zuckerhut empor. <ExtraTour> Der Blick auf Meer, Stadt, Strände - gigantisch! Bodenhaftung gibt's wieder beim Gang durchs alte Zentrum von Rio. Der Nachmittag? Ganz der Ihre: durchs Zentrum schlendern, Kaffee im Jugendstilambiente der Confeitaria Colombo oder Drinks im Copacabana Palace. Kleine Pelés am Strand - die WM 2014 ruft! Fußball heißt hier Zukunft. Für die hat Stararchitekt Niemeyer in Niterói das Ufo-artige Museum für zeitgenössische Kunst gelandet. Wenn Sie mögen: Ihr Reiseleiter hilft beim Organisieren der Fahrt dorthin. Abends heben wir kulinarisch ab: Eine Churrascaria verspricht Fleischgenüsse. Dazu noch eine Caipirinha?

17. Tag: Corcovado und até logo!

Heute trägt uns die Zahnradbahn hoch zum Corcovado. Wir stehen unter den weit ausgebreiteten Armen von Cristo Redentor, dem Wahrzeichen der Stadt. Noch mal tief nach unten blicken, weit über das Panorama und ein bisschen in uns selbst hinein. Até logo - bis zum Wiedersehen! Am Abend Flug mit TAM über Sao Paulo nach Frankfurt (Nachtflug, Flugdauer ab Sao Paulo ca. 12 Std.).

18. Tag: Ankunft in Frankfurt

Nachmittags landen Sie in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

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