Argentinien – Chile — mit Atacamawüste und Osterinsel

Fluganreise – 25 Tage

Argentinien und Chile verbindet eine fast 4000 km lange Grenze - und eine ähnliche Geschichte. Gemeinsam ist beiden Nachbarn auch eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt. Wirtschaftlich scheint Chile die Nase vorn zu haben, Argentinien plagt die Inflation. In beiden Ländern gehören die Präsidenten zu den reichsten Familien des Landes – für Europäer eine ungewohnte Vorstellung. Die Weite der Pampa fasziniert ebenso wie das Tierparadies der Valdés-Halbinsel, die kalbenden Gletscher in der wilden Bergwelt Patagoniens genauso wie die stille Magie der Seen und Vulkane in der Chilenischen Schweiz. Besonderer Höhepunkt: die trockenste Wüste der Welt, die Atacama in Chile. Eine umfassende Studienreise für Liebhaber ursprünglicher Landschaften. Dazu die lebendigen Metropolen Buenos Aires und Santiago, die Sie gerne auch auf eigene Faust erkunden können.

Flugpauschalreise

25 Tage/17 Nächte
ab/bis Frankfurt

pro Person

ab € 8.690

Veranstalter

Studiosus

Unsere Leistungen

Eingeschlossene Leistungen

Flugpauschalreise

  • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires und zurück mit LAN Airlines von Santiago de Chile
  • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
  • Inlandsflüge (Economy) lt. ReiseverlaufFlug-/Sicherheitsgebühren (ca. 135 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (teilweise mit Klimaanlage)
  • Transfers/Ausflüge auf der Osterinsel in landesüblichen Kleinbussen
  • 17 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 13. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 4., 5., 6., 7., 8., 11., 15., 18., und 23. Tag nur Frühstück

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtliche Führer
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleiter auf der Osterinsel, kein Studiosus-Reiseleiter
  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Zimmer bereits bei Ankunft am 2. Tag im Hotel in Buenos Aires
  • Abendessen in typischen Restaurants am 2., 9. und 17. Tag
  • Mittagessen auf einem Bauernhof am 13. Tag
  • Bootsfahrten auf dem Beagle-Kanal und dem Lago Argentino
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 190 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Bei Reisebeginn bis einschließlich 31.12.2013: Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 200 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)

Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Flug nach Argentinien

Sie reisen individuell nach Frankfurt an, abends fliegen wir gemeinsam mit Lufthansa nach Buenos Aires (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 14 Std.).

2. Tag: Buenos días, Buenos Aires!

Ankunft am Vormittag. Tangomusik in der Luft, Bandoneonspieler auf den Straßen: Schon die Fahrt mit dem Studiosus-Reiseleiter durch das morgendliche Buenos Aires in unser zentral gelegenes Hotel ist ein Erlebnis. Nach kurzer Erholung stürzen wir uns hinein in die Metropole. Auf einer Stadtrundfahrt entdecken wir die repräsentativen Seiten der Hauptstadt von Argentinien: den Präsidentenpalast Casa Rosada, das alte Rathaus Cabildo an der Plaza de Mayo und stattliche Avenidas wie die 9 de Julio, die wohl breiteste Straße der Welt, über die ein imposanter Obelisk wacht. Wir erkunden den alten Hafen von La Boca, ein volkstümliches Viertel mit morbidem Charme. Hier wurde der Tango geboren; viele Künstler, aber auch der Fußballclub von Altstar Maradona, die Boca Juniors, sind hier zu Hause. Und abends? Nachdem Sie sich mit einem saftigen Steak gestärkt haben, können Sie in dieser Stadt, die wie keine mit dem Tango verwoben ist, bei einer Tanzshow der argentinischen Volksseele nachspüren (ca. 65 €).

3. Tag: Auf nach Patagonien!

Am späten Vormittag heben wir mit Aerolineas Argentinas nach Trelew ab und fahren weiter auf die Halbinsel Valdés (UNESCO-Naturerbe). Es riecht nach Abenteuer und Wildnis. Wehendes Gras, verkrüppeltes Gehölz und ein vom Wind blitzblank geputzter Himmel. Gewaltig und urzeitlich - so präsentiert sich die Weite Patagoniens. Mit etwas Glück laufen uns auch Maras, Darwin-Strauße und Guanakos über den Weg. Busstrecke 220 km. Nach dem Abendessen in unserem einfachen Hotel direkt am Meer leuchtet uns ein funkelnder Sternenhimmel. Können Sie das Kreuz des Südens finden?

4. Tag: Tierparadies am Atlantik

An der Nordspitze der Halbinsel Valdés fragen wir auf der Estancia San Lorenzo, wie sich extensive Viehzucht und Naturschutz in Einklang bringen lassen. In der „hauseigenen" Kolonie sprechen wir über das Leben der tadellos im Frack gekleideten Magellan-Pinguine. Auf unserer Fahrt an der menschenleeren, schroffen Atlantikküste entlang: dösende See-Elefanten und Seelöwen. Bei unserem Spaziergang an der Steilküste immer wieder markerschütterndes Brüllen am Strand. Brunftschreie der See-Elefanten, die hier ihre Flossen räkeln. Rückfahrt nach Puerto Madryn. 280 km. Bei Ihrem individuellen Abendessen zwischen Pampa und Atlantik entscheiden Sie: Steak oder Fisch?

5. Tag: Flug nach Feuerland

Von Puerto Madryn fahren wir wieder nach Trelew zum Flughafen und steuern mit Aerolineas Argentinas Ushuaia an - die südlichste Stadt der Erde, das „Ende der Welt". Fahrtstecke 60 km. Dort angekommen, tauchen wir in windzerzauste Südbuchenwälder ein. Wir wandern im Feuerland-Nationalpark ein kurzes Stück bis zur Lapataia-Bucht. Hier endet auch die berühmte Panamericana. Lust auf einen Absacker? In den Bars gibt es neben Bieren aus aller Welt Weine aus der Malbec-Traube, einer alten französischen roten Rebsorte. Zwei Übernachtungen in Ushuaia.

6. Tag: Moore, Berge, Beagle-Kanal

Vorbei an vielfarbigen Hochmooren durchqueren wir die wilde Bergwelt Feuerlands. Eine Landschaft mit Entdeckerflair - und voller Überraschungen! Wir besuchen eine Huskyfarm, auf der Schlittenhunde gezüchtet und trainiert werden. Turmalinblau leuchtet der Lago Escondido, ein Juwel in der Seenwelt Feuerlands. Auf den Spuren von Charles Darwin kreuzen wir nachmittags im Katamaran auf dem Beagle-Kanal. <ExtraTour> In der Ferne leuchten die schneeweißen Spitzen der Darwin-Kordilleren. Auf kahlen schwarzen Felsen dösen zottelige Klopse: Seelöwen, die sich von unserem Schiff nicht stören lassen. Busstrecke 100 km.

7. Tag: Auf nach Calafate

Vormittags bleibt noch Zeit für einen Bummel durch Ushuaia. Dann geht's mit Aerolineas Argentinas nach Calafate: „Welthauptstadt der Gletscher" und Pforte zum Nationalpark Los Glaciares (UNESCO-Naturerbe). Drei Übernachtungen in Calafate.

8. Tag: Nationalpark Los Glaciares

Smaragdgrün leuchtet in Calafate der Lago Argentino zu uns herauf. Wir überqueren ihn mit einem komfortablen Ausflugsboot (wetterabhängig). Vorbei an bald silbern, bald kobaltblau schimmernden Eisbergen geht's Richtung Upsala-Gletscher, dem größten im Nationalpark. In einem Seitenarm des Lago Argentino bewundern wir den Spegazzini-Gletscher. Wie ein gefrorener Riesenwasserfall stürzt er in den blauen See. Erst knirscht es, dann quietscht es, und dann stürzen krachend haushohe Eisbrocken ins Wasser, um in einer Gischtwolke abzutauchen. Gletscherrückgang und Klimawandel auch hier? Busstrecke 100 km. <ExtraTour>

9. Tag: Kalbender Moreno-Gletscher

Von den Aussichtsplattformen aus hat man einen idealen Blick auf das mächtige südandine Eisfeld. Wir stehen erstaunlich nah vor einem der größten Gletscherbrüche Amerikas: Von einer fast 70 m hohen Eiswand donnern ständig riesige Blöcke und turmhohe Eisnadeln in den See. Ein Schauspiel, dem man stundenlang zusehen möchte. 180 km. Abends verabschieden wir uns beim gemeinsamen Abendessen im Lieblingsrestaurant des Reiseleiters von der Hauptstadt der Gletscher, Calafate.

10. Tag: Auf nach Chile!

Auf einer landschaftlich reizvollen Strecke fahren wir über die Grenze zum Paine-Nationalpark, dem vielleicht schönsten Nationalpark Chiles, eine wie von Meisterhand komponierte Bergwelt. Dazu Lenga-Südbuchen und Berberitzensträucher. Die Tierwelt fasziniert mit Guanakos, Nandus, Flamingos und Kondoren. In unserer am Fuße der Paine-Berge gelegenen Lodge genießen wir die Abendstimmung und die klare Luft. 330 km.

11. Tag: Im Paine-Nationalpark

Schroffe Granitzinnen, eisbedeckte Gipfel, malachitgrüne Seen und Fjorde von aquamarin bis türkis. Die Natur schließt die Brandwunden des großen Feuers von Anfang 2012, ausgelöst durch unachtsame Besucher. Bei einer Wanderung (2 Std., leicht, ? 100 m ? 100 m) und einer Rundfahrt richten wir unser Augenmerk auch auf die teils erstaunlich zahmen Guanakos. Am Nachmittag verlassen wir den Park in Richtung Puerto Natales. 140 km.

12. Tag: In die Chilenische Schweiz

Heute brechen wir zur Magellanstraße auf. 260 km. Beim Flug mit LAN Express von Punta Arenas nach Puerto Montt genießen wir Ausblicke auf Eisfelder, Fjorde und menschenleere Inseln. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das idyllisch am Llanquihuesee gelegene Puerto Varas. 30 km. Viele Ortsnamen wie der des großen Sees stammen aus der Sprache der Mapuche, im Alltag sind Chiles indigene Ureinwohner weniger präsent und leben oft am Rande der Gesellschaft. Abends auf die Seepromenade zum chilenischen Sehen und Gesehenwerden! Zwei Übernachtungen in Puerto Varas.

13. Tag: Vulkane, Seen - und ein Spießbraten

Seine perfekte Vulkanform macht den Osorno für viele zu einem der schönsten Berge der Welt. Majestätisch erhebt er sich über der chilenischen Seenplatte. Im Nationalpark V. Pérez Rosales stürzen die Wasserfälle von Petrohue rauschend in die Tiefe. Bei der Besiedlung der Seenregion haben deutsche Einwanderer eine herausragende Rolle gespielt. Wir besuchen Nachfahren der Pioniere. Die Bauernfamilie hat für uns einen Spießbraten vorbereitet. Wir werden ihn bei einem anregenden Gespräch über das Leben im heutigen Chile verspeisen. 220 km.

14. Tag: Szenenwechsel in den hohen Norden

Puerto Montt, an einem weiten Fjord gelegen, hat seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Nach einer kurzen Rundfahrt durch die kleine Hafenstadt fliegen wir mit LAN Express via Santiago in die Bergbaustadt Calama. Beim Anflug sehen wir die wundgerissene Erde. Der Abbau des „roten Goldes" in der größten oberirdischen Kupfermine der Welt hat der Stadt seinen Stempel aufgedrückt. Für Umweltschützer ein „Dreckloch", für Chiles Wirtschaft unverzichtbar? Nach unserer Ankunft fahren wir über die Salzkordillere nach San Pedro de Atacama. 110 km. Zwei Übernachtungen auf 2440 m Höhe.

15. Tag: Zum Atacama-Salzsee

Hinter bizarr erodierten Felswänden und den hohen Dünen der Salzkordillere liegt die Flussoase San Pedro, umgeben von Vulkanen, die die 6000-m-Marke berühren. Im Museum inspizieren wir die Zeugnisse der faszinierenden Atacamakultur und im Oasendorf Toconao die Häuser, die komplett aus Steinen vulkanischen Ursprungs erbaut sind. Wie eine Fata Morgana flimmert die schier unendliche Salzfläche des Salar de Atacama. Wir baden in gleißendem Licht. Kein Baum, kein Strauch. Farbtupfer sind allein die Flamingos. Mit den skurrilen Felsgebilden und Salzstatuen im Mondtal beschließen wir unsere Tour. 120 km. <ExtraTour>

16. Tag: Durch die Atacamawüste zum Pazifik

Wie gelbe Grasbüschel säumen die Salzauslagerungen unseren morgendlichen Weg durch die trockenste Wüste der Welt. Nicht die allergeringste Feuchtigkeit findet sich hier. Und doch: Wie aus dem Nichts taucht ein großer Tamarugowald auf: akazienähnliche Bäume. Ihr Trick: Mit bis zu 10 m tief reichenden und 30 m langen Wurzeln behaupten sie sich gegen die Trockenheit. Vorbei an Geoglyphen - Erdzeichnungen - nach Humberstone (UNESCO-Kulturerbe), dessen Glanz so rasch wie eine Sternschnuppe verblasste. Reich geworden durch das weiße Gold, den Salpeter, lässt die heutige Geisterstadt jenen Prunk nur erahnen, den wir in den prachtvollen Bauten der Salpeter-Hafenstadt Iquique noch heute finden. 510 km.

17. Tag: Flug ins Zentrum Chiles

Vormittags fliegen wir mit LAN Express von Iquique nach Santiago. Wir fahren direkt weiter durch die Küstenkordillere nach Valparaíso (UNESCO-Kulturerbe): ein Name wie Musik! Die malerisch an einer Bucht gelegene Stadt haben schon die Dichter Walt Whitman, Rubén Darío und Pablo Neruda überschwänglich beschrieben. Von den über dem Hafen liegenden Terrassen blicken wir auf das bunte Viertel der Unterstadt und den Pazifik. Rückfahrt nach Santiago. 240 km.

18. Tag: In Chiles Hauptstadt

Der herrliche Ausblick vom Cerro San Cristóbal verschafft uns einen guten Überblick. Dann mischen wir uns unter die Besucher der geschäftigen Fußgängerzone. Mit der Musik des Liedermachers Victor Jara, eines der Opfer des Militärputsches von 1973, bringt Ihnen Ihr Reiseleiter die Geschichte um Allende und Pinochet näher. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen von Santiago und Flug mit LAN Airlines zur Osterinsel. Fünf Übernachtungen im freundlichen Familienhotel Gomero.

19. - 22. Tag: Die Osterinsel

Spannung und Entspannung bestimmen Ihren erholsamen Aufenthalt auf der Osterinsel. Sie erkunden die einsam im Pazifik liegende Insel in Begleitung eines örtlichen, Deutsch sprechenden Reiseleiters. Das Programm ist so vielfältig, dass es sich nur in Schlagworten beschreiben lässt: der geheimnisvolle Zeremonialkomplex von Tahai, der Kratersee von Rano Kau, die sieben Moai von Ahu Akivi, der Vulkan Rano Raraku, wo die Steinriesen aus dem Felsen gehauen wurden, und die Höhle Ana Kai Tangata mit den Felsmalereien!

23. Tag: Flug nach Santiago

Flug mit LAN Airlines nach Santiago und Transfer zum Hotel.

24. Tag: Abflug von Santiago

Der heutige Tag steht bis zum Abflug zur freien Verfügung. Vielleicht nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen das erst 2010 errichtete Museum für Erinnerung und Menschenrechte. Am Abend Abflug mit LAN Airlines über Madrid nach Frankfurt (Nachtflug, Flugdauer bis Madrid ca. 13 Std.).

25. Tag: Rückkehr und Anschlussflüge

Am späten Nachmittag Landung in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Flughäfen.

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