Birma – die umfassende Reise mit Goldenem Felsen 2013

Fluganreise – 17 Tage

Die Wunden, die der Zyklon Nargis hinterließ, sind langsam verheilt; im Frühjahr 2012 haben erste Wahlen stattgefunden, und nach 15 Jahren Haft und Hausarrest konnte dieOppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ihr errungenes Mandat im birmanischen Unterhaus antreten. Aber wirken sich diese Veränderungen auf die Menschen in Birma aus? Eine Reise in dieses faszinierende Land ist immer noch etwas ganz Besonderes. Schnell wird sich die Ausgeglichenheit der Menschen auf Sie übertragen. Auf dem Platz der Wunscherfüllungen und am Inlesee begegnen wir der Seele des buddhistischen Landes und entdecken zu Fuß, mit dem Schiff und per Flugzeug gewaltige Königsstädte, geheimnisvolle Tempelfelder und den legendären Fluss Ayeyarwady. Die Reise ist Ihnen zu kurz? Verlängern Sie: ins mystische Arakan!

Flugpauschalreise

17 Tage/13 Nächte
ab/bis Frankfurt

pro Person

ab € 4.450

Veranstalter

Studiosus

Unsere Leistungen

Eingeschlossene Leistungen

Flugpauschalreise

  • Linienflug (Economy) mit Thai Airways von Frankfurt nach Yangon und zurück
  • Weitere Abflugsorte gegen Zuschlag auf Anfrage verfügbar
  • Inlandsflüge (Economy) mit Air Mandalay lt. Reiseverlauf
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 120 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in landesüblichen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Boots- und Fährfahrten lt. Reiseverlauf
  • 12 Übernachtungen, Hotels teilweise mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Eine Übernachtung in einem einfachen Hotel
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Halbpension (Abendessen, Frühstück, am 3. Tag Mittagessen statt Abendessen), am 5. und 10. Tag Vollpension

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleiter
  • Örtlicher FührerBahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Bootsfahrt auf dem Ayeyarwady
  • Eintrittsgelder (ca. 65 €)
  • Visagebühren (ca. 25 €) und Visabeantragung
  • Trinkgelder im Hotel
  • Bei Reisebeginn bis einschließlich 31.12.2013: Reiserücktritts/abbruchversicherung (ca. 125 €)
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich

Reiseprogramm (Änderungen vorbehalten)

1. Tag: Nach Birma

Anreise nach Frankfurt. Nachmittags Flug mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.).

2. Tag: Mingalaba, Yangon!

Zwischenstopp in Bangkok. Am Vormittag Landung in Yangon. Fremd und exotisch, aber von Anfang an mit einem Lächeln, begrüßt uns die größte Stadt Birmas auf der Fahrt in die Innenstadt. Kolonialbauten, die schon bessere Tage gesehen haben. Familien in Longyi-Röcken schlendern in Parkoasen, Händler verkaufen Wasser von geschmolzenen Eisblöcken. Auf den breiten Boulevards sind sie immer noch zu sehen, alte Kolonialbusse aus einer längst vergangenen Zeit. Quakend ertönt Musik am Unabhängigkeitsdenkmal. In der Sule-Pagode umgibt Buddha eine beneidenswerte Ruhe, tiefgläubige Birmanen verharren in sich gekehrt. Mit der Fähre überqueren wir den Yangon River. Die Dichte der Tempel ist umwerfend! <ExtraTour> Zwei Übernachtungen in Yangon.

3. Tag: Yangon - der Platz der Wunscherfüllungen

Kolossal und mit einem sanften Lächeln - in der Chaukhtatkyi-Pagode sehen wir einen der größten liegenden Buddhas des Landes, ganze 72 Meter lang. Warum der 8 Meter hohe Königsthron über Jahrzehnte dem britischen Königshaus diente und seit wann er wieder in Yangon beheimatet ist, enträtseln Sie mit dem Studiosus-Reiseleiter im Nationalmuseum. Auf zum wohl schönsten Juwel Yangons, der Shwedagon-Pagode! Über 5000 Diamanten, Rubine, Saphire, Gold und Glöckchen aus feinstem Silber blitzen uns auf dem Platz der Wunscherfüllungen entgegen. Barfuß umrunden wir im Uhrzeigersinn den Stupa. Hier sollen acht Haare von Buddha liegen! Am freien Abend verwöhnt Sie das Restaurant Kaung Kaung mit würzigen Currys.

4. Tag: Zum Inlesee

Flug nach Heho. Per Bus geht es zum Inlesee. 30 km. Frauen tragen Wasserkrüge durch die Straßen, Thanaka-Paste erhellt ihre Wangen. Heilkräuter stapeln sich auf den Apothekermärkten. Marktfrauen rauchen Cheroots, birmanische Zigarren, während ihre Männer nebenan Betelnuss kauend Blattgold klopfen - Nachschub für die goldbenetzten Buddhastatuen des Landes. Wie Perlen auf einer Kette reihen sich die Dörfer der Völker Shan, Kachin, Pa-O und Danu aneinander. Nur einige von vielen, weiß der Reiseleiter, denn Birmas Patchworkfamilie vereint weitere 131 ethnische Kinder. Wie steht es mit den Rechten der Minderheiten? Werden diese von Regierung und Gesellschaft geachtet? Zwei Übernachtungen in einem Stelzenhotel auf dem Inlesee.

5. Tag: Die schwimmenden Gärten

Der Morgen legt sich über den Inlesee. <ExtraTour> Einbeinruderer gleiten mit ihren Fischerbooten über die Wellen. Im Kranichschritt umklammern sie die Ruder und ersetzen mit reiner Wadenpower den Dieselmotor, um so mit beiden Händen zu fangen, was der See ihnen in die Reusen spendet! Staksig ragen Häuser aus dem Wasser, wir durchgleiten die klapprigen Dörfer mit den schwimmenden Gärten. Bei Inn Thein wachsen vor uns Hunderte Stupas aus dem Boden. Zeit, die Schätze anzuschauen. Lust auf einen individuellen Absacker im Hotel? Unser Tipp: Der Mandalay-Rum mit Honig und Limone begeisterte als Rum sour schon Schriftsteller Somerset Maugham!

6. Tag: Nach Pindaya

Per Boot erreichen wir Nyaung Shwe (Fahrzeit ca. 1 Std.) und steigen in den Bus nach Pindaya um. Zwischen Bananenplantagen lugen unterwegs Weinreben hervor! Kaum haben wir die Ayethaya Vineyards betreten, erfahren wir vom Gutsverwalter: Der Deutsche Bert Morsbach importierte die Önologie 1999 nach Birma. Sauvignon blanc und Muscat legen sich auf unsere Gaumen und kitzeln mal rauchig, mal fruchtig die Zunge. In einer Papiermanufaktur verrät uns danach eine Shan-Familie, wie sie den Bogen zwischen Tradition und Moderne spannt: mit handgemachtem Papier und Mönchsschirmen. Golden fangen Reisfelder den Sonnenuntergang ein. Pindaya kündet sich an. Noch nicht müde am Abend? Genießen Sie nach dem Abendessen noch einen Spaziergang in der näheren Umgebung! Fahrtstrecke 70 km.

7. Tag: Pindaya - die Spinne ist tot!

Heute geht es sportlich los! Über 100 Stufen erwarten uns bis zur ersten Höhle. Prinz Kummabhaya hat hier einst mit Pfeil und Bogen eine Riesenspinne erledigt, die zum Dinner vier Prinzessinnen verspeisen wollte, und bescherte dem Ort mit seinem Ruf „Die Spinne ist tot!" - Pingu-ya! - dessen epischen Namen. 8000 Buddhafiguren aus Ton, Stein, Bronze und Holz huldigen dem Wunder, gespendet von Gläubigen aus Birma und der ganzen Welt. Los zum Flughafen Heho, Mandalay erwartet uns! Drei Übernachtungen in Mandalay.

8. Tag: Königliches Mandalay

In der Jugend liegt die Zukunft! Wie eine Klosterschule diese neuen Wege ebnet, erfahren wir im Gespräch in der von Studiosus unterstützten Bildungsstätte. Goldschläger und der Mahamuni-Tempel ziehen uns anschließend in den Bann. <ExtraTour> Im ehemaligen Königspalast und im Shwenandaw-Kloster tauchen wir tiefer in die Geschichte ab, bevor wir in der Kuthodaw-Pagode das größte Buch der Welt, Tripitaka, bewundern. 730 Seiten erzählen hier in je einer Minipagode, was den Theravada-Buddhismus ausmacht. Laut Astrologen bräuchten wir 450 Tage, um alle Seiten zu lesen, doch den Sonnenuntergang im Gewühl der Mönche auf dem Mandalay Hill zu verpassen wäre zu schade. Also hin!

9. Tag: Mingun - die unvollendete Pagode

Die Mingun-Pagode erwartet uns vor den Toren Mandalays. Doch was sehen wir nach unserer Ankunft? Das Heiligtum ist zu einem riesigen Ziegelhaufen zusammengeschrumpft! Was hat König Bodawpayas Traumtempel nur so erschüttert? Haken Sie beim Reiseleiter nach! Formvollendet zeigen sich dagegen die leuchtenden Pagoden von Sagaing, bevor wir auf der U-Bein-Brücke zusammen mit Verliebten auf der längsten Teakholzbrücke der Welt dem Sonnenuntergang entgegenschlendern. Wie Birmas Paare die Ehe erleben, erzählt uns der Reiseleiter auf der Rückfahrt vom Hot Spot der Liebenden. 30 km.

10. Tag: Auf dem Ayeyarwady

Er ist die Lebensader des Landes, der „Elefantenfluss" Ayeyarwady. Mit einem Schiff schwingen wir uns auf seinen Rücken und treiben flussabwärts (Fahrzeit ca. 10 Std.). Fast 600 Boote der Irrawady Flottila Company und neun Millionen Passagiere passierten in den 1920er Jahren noch die Gestade des Stroms. Und heute? Der Strom lebt! Flöße aus Baumstämmen, mit Hütten und drei Generationen darauf. Betagte Schlepper und grazile Kanus kommen uns entgegen. Fischer legen an, Fähren gehen vor Anker. Überall sehen wir Baustellen. Pagoden werden gebaut, eine prächtiger als die andere. Gewaltig öffnet sich vor uns Bagan. Drei Übernachtungen.

11. Tag: Bagan - Pagoden bis zum Horizont

Bagan! <ExtraTour> Unzählige Pagoden und Tempel umfasst das größte Tempelareal Südostasiens. Unfassbar, dass keines der Bauwerke auf der Liste der UNESCO steht. Doch die fehlende Adelung ist gewollt, weiß der Reiseleiter. In Nyaung U schließen wir uns den schnatternden Händlern an und pilgern weiter zur Shwezigon-Pagode. Einst soll hier das Stirnbein Buddhas den Bauplatz ausgelotet haben. Im archäologischen Museum erfahren wir mehr und „erobern" weitere Tempel. Der Duft süßer Mangos, heißer Suppen mit Fisch und Gemüse und gebratener Hühnchen in Kokosmilch umgibt uns beim Dinner und macht uns Appetit. Lecker!

12. Tag: Bagan für Sie!

Worauf haben Sie heute Lust? Lange schlafen, lesen oder Bagans Pagoden auf eigene Faust erobern? Ob zu Fuß oder mit dem Pferdewagen - beides geht. Wer mag, kann alternativ mit dem Reiseleiter Fortuna herausfordern - am legendären Mount Popa (50 €). 37 Nats, quirlige Schutzgeister, leben auf dem erloschenen Vulkan und bescherten vielen Birmanen hier manch schicksalhafte Begegnung. Lassen Sie sich überraschen! Auf der Fahrt sehen wir auch immer wieder Straßenbaustellen, an denen vorrangig Frauen ackern. Wie steht es hier mit dem Arbeitsschutz, mit den Rechten der Frauen oder auch Zwangsarbeit? 100 km.

13. Tag: Unendliche Weisheit

hält heute der Ananda-Tempel für uns bereit - eine der bedeutendsten Stätten des Pagodenreichs. In jeder der vier Himmelsrichtungen führt uns Buddha hier seine Weltsicht vor Augen. Sie suchen noch ein schönes Souvenir? In den feinsten Lackwerkstätten des Landes werden Sie bestimmt fündig. Frauen mit zierlichen Fingern zeigen Ihnen hier, wie die von ihnen gefertigten Kunstwerke funktionieren. Am Abend fliegen wir zurück nach Yangon.

14. Tag: Auf zum Goldenen Felsen!

Auf leisen Sohlen nähern wir uns heute dem Goldenen Felsen von Kyaiktiyo, denn schon ein Hauch soll genügen, um ihn zu Fall zu bringen. Beruhigend allein: Ein Haar Buddhas hält den Felsen in der Balance, so jedenfalls sagt die Legende. Wandern oder sich lieber tragen lassen? Entscheiden Sie selbst, wie Sie den Pilgerweg zum Berg hinauf (1 Std., mittel, ? 200 m) erleben möchten. Unser Ziel: ein Hotel nahe dem Felsen. Umgeben von meditierenden Pilgern aus ganz Asien begrüßen wir die Nacht. 175 km.

15. Tag: Bago

Kamera startklar gemacht? Am Morgen zeigt sich der Goldene Felsen beim Weg ins Tal (1 Std., leicht, ? 200 m) in seiner ganzen Pracht. Unser Bus rollt in die alte Hauptstadt Bago. Prächtige Pagoden und ein gewaltiger Buddha erwarten uns, bevor wir am Nachmittag wieder Yangon ansteuern. 175 km.

16. Tag: Abschied von Birma

Sie fliegen schon wieder zurück? Machen Sie heute alles, was Ihnen gefällt! Mischen Sie sich unter die Pilgergruppen in der goldenen Shwedagon-Pagode, suchen Sie nach tollen Souvenirs im geschäftigen Chinatown oder entspannen Sie im Hotel! Am Abend Rückflug mit Thai Airways über Bangkok nach Frankfurt (Abendessen im Flugzeug, Flugdauer ca. 14 Std.).

17. Tag: Hallo, Europa!

Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

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